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  Gründung
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  1950-54     1955-59  
  1960-64     1965-69  
  1970-74     1975-79  
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Strategiepartei
Strategiepartei.org
 

Strategiepartei
 
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Daten

Daten   Gliederung   Parteitage   Wahlteilnahmen   Geschichte   Programm   Periodika   Logos/Bilder/Eindrücke  

  Daten oben
   
Gründung:
 
Vorstand:
 
 
11.2.2007 (2)
 
Bundesvorsitzender: Jörg Gastmann (Author, 21.7.1964)
Stellv. Bundesvorsitzende:
  Nicole Christine Schreiber (Angestellte, 20.2.1975)
Stellv. Bundesvorsitzender:
  Carsten Winkler (Dentalunternehmer, 3.2.1968)
Bundesschatzmeister:
  Peter Förster (Versicherungsberater, 2.9.1972)
 
(3,4)  
 
  Auflösung:
 
Mitgliederzahl:
 
11.2.2009 (2)
 
21 (4)

  Gliederung oben
 

 
Die Strategiepartei bestand einzig aus dem Bundesverband (4).

 

  Parteitage oben
   
11.2.2007
8.8.2008
21.2.2009
 
Gründungsversammlung in Köln
Köln
Auflösungsparteitag in Köln
 
(4)
 

  Wahlteilnahmen oben
   
Es gab keine Wahlteilnahmen (4).
 

  Geschichte oben
 

 
Die Strategiepartei gründete sich offiziell am 11. Februar 2007 um 17.00 Uhr in der Gleueler Str. 371A in Köln. Gründungsmitglieder waren Peter Förster, Jörg Gastmann, Anja Kiefer, Vera Krings, Holger Lobitz, Esther Linda March, Christina Reimann, Nicole Christine Schreiber, Anna Elisabeth Sol-Ruys, Susanne Weilandt, Udo Weilandt und Carsten Winkler. Sitz der Partei war ebenfalls Köln.
 
Inhaltliche Schwerpunkte der Partei waren die Abschaffung jeglicher Steuern (mit Ausnahme der Umsatzsteuer). Von der Vereinfachung des Steuersystems erwartete man eine bessere Eigenkapitalbindung, was wiederum die ausufernden Zinslasten und Kreditprobleme beheben sollte, da Unternehmen und Haushalte mit guter Eigenkapitalausstattung keine bzw. erheblich weniger Kredite benötigten. Ferner sollte ein stabilerer Arbeitsmarkt durch das Bandbreitenmodell erzielt werden. Für die Einstellung von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern bekämen Unternehmen eine auf die Umsatzsteuer anrechenbare "Arbeitsplatzprämie". Firmen, die im Verhältnis zum Umsatz mehr Personen beschäftigten, erhielten Umsatzsteuervergünstigungen in Höhe des für das Erreichen der Vollbeschäftigung notwendige Maß.
Die Strategiepartei sah große Schnittmengen mit Parteien wie Bündnis 90/ Die Grünen, der Ökologisch-Demokratische Partei (ödp) oder der Familienpartei. Nach eigener Aussage wäre sie aber als einzige mit dem Breitbandmodell dazu in der Lage, Armut, Arbeitslosigkeit, Niedriglöhne und Niedrigrenten zu beseitigen.
 
Die Partei sah sich als sozialliberal; sah die Wirtschaft nicht als Selbstzweck, sondern als "Mittel" zum Zweck, um alle Menschen mit Einkommen, Waren und, sofern gewünscht, mit Aufgaben zu versorgen. Man befand die etablierten Parteien als zu kurzsichtig, kleinteilig und zu taktierend, was im Kontrast zur langfristigen und komplexen Strategie, einer wirklichen Strategie (daher der Parteiname), der Partei zur Lösung der Probleme stünde.
An öffentlichem Auftreten bot die Strategiepartei in der Hauptsache ihre Netzpräsenz. Da sie keine Beiträge erhob, war der finanzielle Spielraum für weitere Aktionen begrenzt.
 
Noch während des Aufbaus der Netzseite traten Vertreter anderer Parteien, u.a.

  • Rolf B. Pieper, ddp (Deutsche Demokratische Partei),
     
    am 4.1.2009:
     
  • Ulrich Herden, DEMOKRATEN
  • Helmut Polzer & Siegfried Pielsticker, RRP (Rentnerinnen und Rentnerpartei)
  • Sabine Scheerbaum, DIE FRAUEN (Feministische Partei DIE FRAUEN)
  • Ingrid Kauert, Detlev Rieke, BO (Bewegung Orange, Sozial und Liberal)
  • Klaus Langner, JA (Jung und Alt)
  • Thomas Bauer, Bündnis Zukunft (Bündnis für die Zukunft)
  • Friedhelm Wegener, Grundeinkommen-Volksentscheide (Grundeinkommen und Volksentscheide)
  • Steven B. Scholle, SZP (Soziale ZunkunftsPartei)
  • Herr Salah [Ali Abbas o. Salaiman ?] & Bernd Jäkel, MKP (Multikulturelle Partei Deutschlands)
  • Wilfried Harder, HUMANWIRTSCHAFT (Humanwirtschaftspartei)
  • Helma Hampel (Linke Christen)
  • Marianne Grimmenstein, WIR (WIR-Partei)
  • Renate Bitz & Franz Bitz, FW (Freie Wähler Niedersachsen)
     
    - mit Fusionsplänen an den Vorsitzenden Jörg Gastmann heran. So lockte der damalige Vorsitzende der ddp, Rolf B. Pieper (5), mit einer großen Mitgliederbasis, Sponsoren und einem Medienzugang, was sich im Nachherein als Trugschluß herausstellte. Da die ddp aber das Programm der Strategiepartei weitestgehend übernahm und man zudem die Anzahl der aktiven Mitglieder erhöhen konnte, bedauerte man den Beitritt zur ddp im Februar 2009 nicht. Offiziell löste sich die Strategiepartei am 21.2.2009 auf einer Mitgliederversammlung in Köln auf. Der komplette ehemalige Vorstand sowie die meisten Mitglieder traten daraufhin der Deutschen Demokratischen Partei, ddp, bei (1); Jörg Gastmann wurde noch im gleichen Monat stellvertretender und am 15.8.2009 (4) deren 1. Vorsitzender, Nicole Christine Zender, vormals Schreiber, stand dem ddp Landesverband Nordrhein-Westfalen vor.
     
    Vor Gründung der Strategiepartei war die Mehrheit ihrer Mitglieder parteilos; wenige gehörten der Partei Bündnis 90/Die Grünen sowie der Tierschutzpartei (Mensch Umwelt Tierschutz) an.
     
    (4)
  •  

      Periodika oben
       
     

      Logos/Bilder/Eindrücke oben
       
    Banner Strategiepartei (1)
     
    Banner Strategiepartei

     
     
     
    Jörg Gastmann (3)
     
    Jörg Gastmann

     
     
     
       
    Nicole Christine Schreiber (3)
     
    Nicole-Christine Schreiber

     
     
     
      
     


     
     
     
       
    Quellenverzeichnis:
     
    (1) Netzseite www.strategiepartei.de, abgerufen am 13.10.2010
    (2) Bundeswahlleiter, Ausgewählte Daten politischer Vereinigungen, Stand 31.12.2009, S. 196
    (3) Netzseite Deutsche Demokratische Partei, www.ddp-partei.de, abgerufen am 13.10.2010
    (4) Schreiben Jörg Gastmann vom 15.10.,19.10. und 29.10.2010
    (5) WayBackMachine, http://web.archive.org/web/20080506085519/http://www.ddp-deutschland.de/, Stand 6.5.2008
     

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