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  Gründung
  1945-49  
  1950-54     1955-59  
  1960-64     1965-69  
  1970-74     1975-79  
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NGP
Neue Große Partei
 

NGP Parteilogo
 
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Daten

Daten   Gliederung   Parteitage   Wahlteilnahmen   Geschichte   Programm   Periodika   Logos/Bilder/Eindrücke  

  Daten oben
   
Gründung:
 
Vorstand:
 
 
 
 
Auflösung:
 
Mitgliederzahl:
 
Juli 1974 (1)
 
1. Vorsitzende: Brigitte Cornelius   * 1925   † 1998   (3)
2. Vorsitzende: Anne Hankel
3. Vorsitzende: Catrin Bräuer
Schriftführer: Dieter Hankel   (1)(2)
 
Ende 1979 (1)
 
ca. 15 (1)
 

  Gliederung oben
 

 
Die NGP hatte neben dem Bundesverband keine Landesverbände. Der Sitz der Partei befand sich in Greifenberg bzw. Schondorf am Ammersee (auch wenn in der Satzung offiziell Wiesbaden angegeben ist) (1)(2).

 

  Parteitage oben
   
1974
27.4.1975
1976
1977
1978
1979
 
?
Konstituierende Mitgliederversammlung
?
?
?
? (1)
 

  Wahlteilnahmen oben
   
Bundestagswahl 1976
In Bayern im Rahmen des 5%-Blockes
 
Erststimmen:  707 (0,01 %)   Zweitstimmen:  2940 ( 0,04 %)
 

  Geschichte oben
 

 
Der Beschluß des Münchner Vorstandes der FSU (Freisozialen Union) keine Kandidaten zur bayerischen Landtagswahl im Herbst 1974 aufzustellen sowie eine empfundene Unvollkommenheit des Programmes dieser Partei waren Anlaß zur Gründung der Neuen Großen Partei, NGP , durch die Initiatorin Brigitte Cornelius (seit 1973 selbständige Heilpraktikerin mit Schwerpunkt klassische Homöopathie). Der Name der Partei sollte einen besseren Weg zu einer gerechten Wirtschaftsordnung gegenüber den bisherigen großen Parteien von Kommunismus, Sozialdemokratismus und Kapitalismus aufzeigen. Die NGP beteiligte sich in Bayern im Rahmen der 5%-Block Partei an der Bundestagwahl 1976. Da man ein Mitglied mehr hatte als die beiden anderen beteiligten Gruppen wurde deren Kandidat mit dieser einen Stimme Mehrheit zum Spitzenkandidaten (Name ?) gewählt. Eine erneute Wahlbeteiligung, diesmal zur bayerischen Landtagswahl 1978, blieb erfolglos. In der damaligen Atmosphäre der Angst um einen Verlust des Arbeitsplatzes wollten nicht genug Menschen eine Unterstützungsunterschrift für eine politische Partei leisten. Um den wenigen, die eine Unterschrift geleistet hatten, keine Nachteile entstehen zu lassen wurden diese Formulare von der 1. Vorsitzenden vernichtet. Das Ende der NGP kam im Herbst 1979. Eine für den September des gleichen Jahres auf dem Münchner Marienplatz angemeldete Demonstration wurde erst für den 22. Oktober genehmigt und unter widrigen Wetterverhältnissen abgehalten. Die daraus resultierende, langwierige Grippeerkrankung von Frau Cornelius führten zum Einschlafen der Partei. Ein letztes Einladungsschreiben (4) zu Zusammenkünften am 6. Okt., 3. Nov., 1 Dez. und 5. Januar 1980 war verschickt worden. Die nach Oktober 79 angekündigten Treffen fanden dann nicht mehr statt.
Programmatisch lehnte sich die NGP an die Freiwirtschaftslehre nach Silvio Gesell mit einer zinsfreien Wirtschaftsordnung und einem ausschließlichen Nutzungsrecht an Grund und Boden an. Im Gegensatz zur FSU hingegen soll die Geldmenge nicht von einem Warenkorb abhängig gemacht, sondern an die Bevölkerungszahl gekoppelt werden (1).

 

  Periodika oben
   
NGP - Korrespondenz
 
Nummer I erschien am 1.2.1975
Nummer 15 am 17.1.1977 (letzte nachweisbare)
 
Erscheinungsweise: Anfänglich monatlich, danach unregelmäßig
Umfang: 2 Seiten DIN A4   (5)
 

  Logos/Bilder/Eindrücke oben
   
Logo Neue Große Partei NGP (2)
 
NGP Logo

 
 
 
Programm Seite 2 (2)
 
NGP Programm Seite 2

 
 
 
   
NGP Korrespondenz Nr. I (5)
 
     NGP Korrespondenz Nr. 1

 
 
 
 


 
 
 
   
Quellenverzeichnis:
 
(1) Schreiben Brigitte Cornelius an V vom 17.9.1997 und vom 7.1.1998
(2) Unterlagensammlung Bundeswahlleiter, Stand 8.6.1979 (VA)
(3) www.1spirit.de - Monika Herz, Begegnungen mit Brigitte Cornelius, 13.8.2007
(4) Einladungsschreiben NGP, undatiert (VA)
(5) NGP-Korrespondenz Nr. I,VI,VIII,IX,X,13,15 (VA)
 

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