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RFP
RECHT und FREIHEIT PARTEI
 

Logo RECHT und FREIHEIT PARTEI von 1976
 
Schriftzug RFP
Daten

Daten   Gliederung   Parteitage   Wahlteilnahmen   Geschichte      Programm         Periodika   Logos/Bilder/Eindrücke  

  Daten oben
   
Gründung:
 
Vorstand:
 
 
24.7.1976 [1]
 
Stand 9.8.1976
 
Geschäftsführender Vors.: Rainer Friebe
Vorstandsmitglieder: Otto Augsburg, Hans Franzen, Hartmuth Grunst, Wolf von Haaren, Edmund Behrmann, Dieter Bauer
Schatzmeister: Rolf Bürger
 
[2]  
 
  Auflösung:
 
Mitgliederzahl:
 
 
9.8.1976: 72
[1, per Schreiben der Partei an Bundeswahlleiter]

  Gliederung oben
 

 
Stand 9.8.1976
 
Landesverbände:
 
Nordrhein-Westfalen
 
  Landesvorsitzender: Otto Augsburg
  Stellvertreter: Hans Franzen
  Schatzmeister: Klaus-Dieter Theuerkorn
  Beisitzer: Klaus Lange, Jürgen Wolf, Rolf Bürger
 
[2]
 

 

  Parteitage oben
   
u.a.
 
?
 
 
 
Gründungsversammlung in ?
 
 

  Wahlteilnahmen oben
   
soweit ermittelt:
 
 
Bundestagswahl 3.10.1976
 
Erststimmen: 227 (0,0006%)
  Wahlkreis Köln I (R. Friebe, 14 St. / 0,014%)
  Wahlkreis Köln III (H. Davey, 30 St. / 0,022%)
  Wahlkreis Rheinisch-Bergischer Kreis (A. Poschgai 53 St. / 0,028%)
  Wahlkreis Minden (K. Theuerkorn 130 St. / 0,067%)
 
[3]
 
 
 

  Geschichte oben
 

 
Offizielles Gründungsdatum der RECHT und FREIHEIT PARTEI, Kurzform RFP, war der 24. Juli 1976 [1]. Ihren Sitz sollte die Vereinigung "bis zur Wiederherstellung der Einheit Deutschlands" in Köln haben [2b].
In ihrem kurzen 7-Punkteprogramm nebst Einleitung strebte die RFP eine stärkere Fokussierung der Politik auf die eigenen nationalen Belange an, einhergehend mit einer "innere[n] Stabilität und Sicherheit" als " Voraussetzung für ein gelöstes und entspanntes zukunftsorientiertes Wirken und Streben eines jeden Bürgers."
Um ihren Beitrag zur "politischen Willensbildung des Volkes auf allen Gebieten des öffentlichen Lebens erfolgreich leisten [zu können, wollte] sie in ihrem Programm nur mit den Punkten auf die Gestaltung der öffentlichen Meinung Einfluß nehmen, die in dieser Art und Forderung in keinem Programm einer anderen politischen Partei enthalten [sei]."
Dogmen sah man als demokratiegefährdend an; Volksentscheide wurden befürwortet. Dem Kommunismus stand die RFP sehr kritisch gegenüber.
 
Laut dem Parteienforscher Richard Stöss sollte es sich bei der RECHT und FREIHEIT PARTEI eher um eine Unternehmung zur Öffentlichkeitswerbung handeln, denn um eine politische Vereinigung die eine gewisse Ernsthaftigkeit an den Tag legte [4]. Immerhin gelang es der Partei sich mit vier Einzelkandidaten in Nordrhein-Westfalen an der Bundestagswahl 1976 zu beteiligen [3].
Am 26.10.1982 wurde die RFP wieder aus der Unterlagensammlung des Bundeswahlleiters gemäß § 2 Parteiengesetz (u.a. 6 Jahre an keiner Bundestags- oder Landtagswahl teilgenommen) entfernt [1]. Wie lange die Organisation tatsächlich bestand, konnte Parteienlexikon.de bisher nicht ermitteln (Hinweise dazu sind wie immer willkommen.).

 

  Periodika oben
   

 

  Logos/Bilder/Eindrücke oben
   
Logo/Schriftzug RECHT und FREIHEIT PARTEI (RFP) von 1976 [2c]
 
Logo RECHT und FREIHEIT PARTEI (RFP) von 1976

 
 
 

 
  

 
 
 
   
Quellenverzeichnis:
 
[1] Bundeswahlleiterin, Beim Bundeswahlleiter hinterlegte Parteiunterlagen, RFP, Stand 1.1.1983, S. 92, (Kopie im HA)
[2] Institut für Zeitgeschichte in München vom 5.4.2012, AZ 6623/82, Bestand Dn 430 > Unterlagensammlung des Bundeswahlleiters > RECHT und FREIHEIT PARTEI (RFP), Stand 9.8.1976, (Kopie im HA)
[2b] ebd., Satzung § 1
[2c] ebd., Satzung Seite 1
[3] www.wahlen-in-deutschland.de/bEZB.htm, Ergebnisse der Einzelbewerbenden und Wählergruppen bei den Wahlen zum Deutschen Bundestag seit 1949
[4] Einleitung von Richard Stöss in "Parteienhandbuch, Band 1, Sonderausgabe, Westdeutscher Verlag, Opladen 1986, S. 192"
 

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