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INI146
Initiative 146 Deutschland
 

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Daten

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  Daten oben
   
Gründung:
 
Vorstand:
 
 
28.12.2016 (2)
 
Stand 17.5.2017
 
Vorsitzende: Ute Behrens
 
(1b)  
 
  Auflösung:
 
Mitgliederzahl:

 
2017: ?

  Gliederung oben
 

 
Stand 17.5.2017
 
Landesverbände:
 
  ?
 

 

  Parteitage oben
   
u.a.
 
28.12.2016
 
 
 
? Gründungsversammlung in Berlin ? (2)

 

  Wahlteilnahmen oben
   
soweit ermittelt:
 
 

 
 

  Geschichte oben
 

 
Das Leitbild der im Dezember 2016 gegründeten Initiative 146 Deutschland (INI146) lautete: "Der Mensch ist das Maß aller Dinge". Ihr Programm fußte zum einen auf den Ausspruch des Architekten und Systemtheoretikers Richard Buckminster Fuller:
"Man schafft niemals Veränderung, indem man das Bestehende bekämpft. Um etwas zu verändern, baut man neue Modelle, die das Alte überflüssig machen.", zum anderen auf den philosophischen Satz Jean-Jacques Rousseaus: "Das den Gesetzen unterworfene Volk muss auch deren Urheber sein".
Gemäß dem Artikel 146 des Grundgesetzes sollte dieses durch eine neue, der digitalisierten Welt angepaßten Verfassung ersetzt werden. Der INI146 schwebte ein "direkt-demokratisches und gemeinwohlorientiertes Gesellschaftsmodell" vor. Anlehnung fand sie in jenem der Schweiz mit seinen leicht durchführbaren Volksabstimmungen.
Man bemängelte das Zurückziehen des Staates aus sozialen Aufgaben durch Privatisierungen. In der zunehmenden Digitalisierung sah die Vereinigung ein hohes Gefahrenpotenzial. In einer vernetzten Welt sei die Gesellschaft durch die Möglichkeit des Lahmlegens ganzer Infrastrukturbereiche erpreßbar geworden. Hier müsse das Volk einen NOT-AUS Schalter in den Händen halten. Ferner gäbe es keine Wahlfreiheit mehr zwischen einem digitalen oder analogen Leben. Zitat:" Unter den jetzigen Bedingungen werden wir uns immer weiter in einem gnadenlosen und ungebremsten Digitalkapitalismus verstricken, in dem das Recht des Stärkeren herrscht. Selbst die sozialen Sicherungssysteme sind schon zu einem Teil der IT-Industrie geworden. Der Mensch hat sich dem ungefragt unterzuordnen." "Staat und IT-Industrie haben eine Allianz zu Lasten der Bürger geschlossen. Lücken im Grundgesetz bleiben daher auch bewusst offen." Die Partei forderte in diesem Zusammenhang ein "Recht auf digitales Nichtvorhandensein" (1cb). Ferner müßten der Wirtschaft klare Grenzen aufgezeigt werden. Die Initiative 146 strebte nach einem dezentralen Genossenschaftsmodell.
Die Teilnahme an der Landtagswahl im Mai 2017 in Schleswig-Holstein wurde der Partei mit der Begründung ihrer nicht vorhandenen gesetzlichen Voraussetzung versagt (3). Ein Wahlprogramm zur kommenden Bundestagswahl verabschiedete sie bereits im Januar des Jahres (1d).

 

  Periodika oben
   

 

  Logos/Bilder/Eindrücke oben
   
Parteilogo Stand 2017 (1)
 
Logo INI146

 
 
 

 
 

 
 
 
   
Quellenverzeichnis:
 
(1) Webseite INI146, www.ini146.d, abg. 17.-26.5.2017
(1b) ebd. > Impressum
(1c) ebd. > Grundsatzprogramm, (Kopie im HA)
(1cb) ebd. > Seite 5
(1d) ebd. > Bundestagswahlprogramm, (Kopie im HA)
(2) Schreiben Joachim Winters (BGE) an H vom 21.3.17
(3) Netzseite Schleswig-Holsteinischer Zeitungsverlag, 14 Parteien für Landtagswahl im Norden anerkannt, 24.2.17, https://www.shz.de/regionales/schleswig-holstein/landtagswahl-sh/14-parteien-fuer-landtagswahl-im-norden-anerkannt-id16201601.html, abg. 7.5.17
 

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